Video aus Frankfurter S-Bahn wird zum Internet-Hit. Hier sehen.

Besser als jede Image-Kampagne für den ÖPNV! Seit dem Wochenende geht ein Video aus der Frankfurter S-Bahn um die Welt. Zwei junge Musikerinnen – eine davon aus Hamburg – geben im Zug ein kleines Spontankonzert. So weit, so gut. Aber nach zwei Minuten passiert etwas Unglaubliches. Fazit: Nahverkehr verbindet – nicht nur Orte, sondern auch Menschen.
Von Christian Hinkelmann
Youtube-Screenshot: Kiddo-Cat in der Frankfurter S-Bahn
Youtube-Screenshot: Kiddo-Cat in der Frankfurter S-Bahn

Freitagabend vor gut einer Woche in der Frankfurter S-Bahn: Die Hamburger Musikerin Anna Guder und Heidi Joubert aus London kommen gerade von der Frankfurter Musikmesse und sind offenbar noch davon beseelt. Auf jeden Fall geben sie mitten im vollbesetzten Zug ein kleines Spontankonzert und performen den Prince-Klassiker “Kiss” auf Gitarre und Cajón. Jemand filmt. Bislang keine große Besonderheit im Großstadt-Nahverkehr.

Aber nach knapp zwei Minuten passiert etwas Unglaubliches: Ein fremder Fahrgast steigt auf einmal mit in den Song ein. Erst zurückhaltend, später immer mitreißender rappt er mehrere Zeilen. Bei ihm handelt es sich zufälligerweise auch um einen Musiker: Ozzy Lino aus Malta. Die Stimmung im Zug ist ausgelassen. Wildfremde Menschen klatschen im Takt mit – am Ende gibt es einen riesigen Applaus in mehreren Waggons.

Das Video ist im Internet inzwischen zum Riesenhit geworden und wurde bei Facebook, Youtube und Instagram mehr als 30 Millionen Mal angeguckt.

Aus der ganzen Welt trudeln jetzt Interviewanfragen und Auftrittsangebote bei den beiden jungen Musikerinnen ein. “Es ist echt absurd, du spielst dir als Musiker den Hintern wund und niemand kennt dich. Und dann spielst du einmal in der S-Bahn und Leute aus Neuseeland schreiben dir”, so Guder zum

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