Seit Jahren wird darüber diskutiert, große Teile der Hamburger S-Bahn-Strecken einzuzäunen, um die zunehmenden Betriebsstörungen durch „Personen im Gleis“ zu minimieren. Jetzt geht die S-Bahn ihre zwei größten Problemstrecken an und stellt auf einer Länge von 15 Kilometern Zäune auf.
Heute Vormittag haben der Hamburger S-Bahn-Chef Kay Uwe Arnecke und Verkehrssenator Michael Westhagemann (parteilos) zusammen mit Journalisten die erste „Zaun-Baustelle“ in Bergedorf besucht.
Störungen durch Personen im Gleis nehmen immer mehr zu
Bis 2021 will die Bahn alle S-Bahn-Gleise von der Innenstadt nach Bergedorf und nach Neugraben vollständig einzäunen.
„Störungen im S-Bahn-Betrieb durch äußere Einflüsse haben sich in den letzten Jahren leider mehr als verdoppelt. Die Zäune werden helfen, unseren Kunden einen stabileren Betrieb anbieten zu können“ erklärte Arnecke den Hintergrund.
Ganz neu ist die Idee allerdings nicht – diskutiert wird sie bereits seit Jahren (siehe hier).
City-Tunnelbahnhöfe sollen Bahnsteig-Abschlusstüren bekommen
Zusätzlich sollen in allen S-Bahn-Tunnelhaltestellen in der Innenstadt an den Bahnsteigenden spezielle Abschlusstüren installiert werden, die es Personen erschweren, in den Bahntunnel zu laufen und somit den Betrieb lahm zu legen.
Stadt Hamburg trägt die vollständigen Kosten
Kostenpunkt für Zäune und Tunnel-Türen: 5 Millionen Euro. Finanziert wird die Maßnahme vollständig von der Stadt Hamburg.
„Eine pünktliche S-Bahn…
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