Hochbahn gewinnt Designpreis für E-Bus-Lademast

Die Hochbahn hat einen Designpreis für die Gestaltung ihrer Elektrobus-Lademasten auf der Linie 109 erhalten. "Der so genannte Red Dot Award in der Kategorie "Produktdesign 2016" ging an den Hamburger Designer Stephan Gahlow, der die Lademasten gestaltet hat.
Christian Hinkelmann
Europa, Deutschland, Hamburg, Elektrobus-Terminal, Adenauerallee, 20.08.2015 © Jörg Müller, www.joergmuellerfotografie.de

„Wir sind sehr stolz auf die Auszeichnung und freuen uns, dass das moderne Design die Innovationslinie und das dahinter stehende Ziel einer modernen und umweltschonenden Mobilität unterstützt“, so Gahlow in einer Mitteilung der Hochbahn.

Die Hochbahn betreibt vier solcher Lademasten an den beiden Endpunkten der Linie 109 am ZOB sowie in Alsterdorf. Über diese Masten können die Akkus von E-Bussen über das Dach aufgeladen werden.

Derzeit betreibt die Hochbahn zwar noch keine reinen batteriebetriebenen Busse – sie besitzt allerdings mehrere Plug-In-Hybridbusse, die immerhin rund sieben Kilometer rein elektrisch fahren können, bevor auf Dieselantrieb umgeschaltet wird.

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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2 Antworten auf „Hochbahn gewinnt Designpreis für E-Bus-Lademast“

So schön ist Hamburg…

Unser größtes Hamburger Nahverkehrsunternehmen hat zwar keine 100%-Elektrobusse, natürlich auch keine O-Busse und – Gott bewahre – erst recht kein Teufelszeug namens Stadtbahn. Aber den Designerpreis für die Lademasten hat es sich redlich verdient.
(Ich war gerade in Rostock und habe die dortige Straßenbahn genossen. Daumen hoch für die RSAG!)

Schön. Zur Einordnung:

Aus der „Süddeutschen Zeitung“ (23. März 2013) weiß man, dass die Jury für Einreichungen eine Gebühr nimmt. Eine gute Investition, wenn man sich die Quote der „Sieger“ anschaut. Da gewinnt anscheinend ungefähr jeder, der sein Handwerk etwas beherrscht.

http://www.designtagebuch.de/kritik-an-red-dot-design-award-und-an-peter-zec/

„Hier das Ergebnis: Etwa jede fünfte eingereichte Arbeit erhielt 2011 eine Auszeichnung im Bereich product design“
„Angesichts solch einer Award-Schwemme von bis zu 830 red dots pro Jahr und pro Sparte darf die Frage erlaubt sein, ob der Award tatsächlich als Qualitätssiegel fungieren kann.“

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