Suche
Close this search box.
Suche
Close this search box.

Volksinitiative für die Stadtbahn startet Unterschriftensammlung

Feuer frei! Die neu gegründete Volksinitiative für den Bau der Stadtbahn hat offiziell mit der Unterschriftensammlung begonnen. Zahlreiche Befürworter und Kamerateams waren bei der Auftaktveranstaltung am Bramfelder Dorfplatz dabei.
Christian Hinkelmann
Visualisierung: Eine moderne Stadtbahn der Hochbahn in Bramfeld in Hamburg
Visualisierung: Eine moderne Stadtbahn der Hochbahn in Bramfeld in Hamburg
Foto: Hochbahn

„Wir lassen uns nicht mehr vertrösten. Seit Jahrzehnten versprechen uns Spitzenpolitiker einen Schienenanschluss für in Bramfeld und Steilshoop – bis heute ist nichts passiert. Das machen wir nicht mehr mit!“

Harry Schaub, Sprecher der neu gegründeten Volksinitiative „Stadtbahn JA“ kommt bei klirrend kalten Temperaturen mitten auf dem Bramfelder Dorfplatz vor zahlreichen Kamerateams so richtig in Fahrt.

„Wir Bramfelder und Steilshooper Bürger waren noch nie so nah dran an unserem gemeinsamen Ziel. Und ich verspreche Ihnen hier und heute: Wir werden uns diese Schienen-Anbindung nicht mehr nehmen lassen. Wenn es sein muss, gehen wir so lange auf die Straße, bis der Senat die Stadtbahn baut“, diktiert der 77-jährige den Journalisten in die Blöcke und eröffnet damit zeitgleich die offizielle Unterschriftensammlung für die Volksinitiative.

Bis zum nächsten Sommer wollen hunderte Helfer und Geschäftsleute mindestens 10.000 Unterschriften für die geplante Stadtbahn sammeln. Die Zeichen stehen gut: Schon in den ersten Minuten gehen die frisch gedruckten Unterschriftenlisten vor einem extra eingerichteten Info-Pavillon weg wie warme Semmeln – die Fernsehkameras halten drauf.

Mit Hinblick auf die Stadtbahngegner in Winterhude betonte Schaub, dass es ihm bei seiner Volksinitiative vor allem um eine Versachlichung der Stadtbahn-Debatte gehe. „Wir diskutieren nicht um irgendwelche Ideologien, sondern…

Hat Sie der Artikel weitergebracht?

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

Auch interessant

Wird ab dem 20. August gesperrt und muss für den künftigen S-Bahn-Betrieb teilweise abgerissen werden, weil die Treppenabgänge nicht passen: der AKN-Bahnhof Eidelstedt Zentrum in Hamburg.

AKN krempelt Liniennetz um – was sich ab Sonntag ändert

Neue Liniennummern, andere Fahrzeiten und Züge, dichtere Takte, aber auch eine neue monatelange Vollsperrung: Die AKN krempelt am Sonntag so viel um wie seit Jahrzehnten nicht. Was sich für Pendler alles ändert, was besser wird und warum sich die AKN davon einen zuverlässigeren Betrieb erhofft.

Wird bald abgerissen: Der Regionalbahnhof Rahlstedt in Hamburg.

Bahnhof Rahlstedt bis zu zwei Jahre lang dicht

Züge sollen knapp einen Kilometer entfernt an einer provisorischen Station halten. Grund ist der Bau der S-Bahnlinie S4. Gestern Abend stellte die Bahn ihre Baupläne für den zweiten S4-Streckenabschnitt zwischen Wandsbek und Rahlstedt vor. So sieht der aktuelle Zeitplan aus und das müssen Fahrgäste wissen.

Symbolbild: Bauarbeiten im Hamburger U-Bahn-Netz.

Sommer-Baustellen im HVV: Sperrungen und Ausfälle auf 24 Bahnlinien

So viele Bauarbeiten gleichzeitig gab es lange nicht im HVV. Auf 24 Bahnlinien in Hamburg und Umland fahren in den kommenden Wochen weniger oder gar keine Züge. Lesen Sie hier, was wann wo bis Anfang September gesperrt ist und was Sie bei Ihrer Routenplanung im HVV beachten sollten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert