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On-Demand-Busse im Hamburger Hafen: Start verzögert sich

Der für diesen Sommer geplante Start von On-Demand-Kleinbussen im Hamburger Hafen und in Billbrook ist geplatzt. Der HVV hat den Starttermin auf unbestimmte Zeit verschoben.
Christian Hinkelmann
Die Köhlbrandbrücke bei Nacht im Hamburger Hafen
Die Köhlbrandbrücke bei Nacht im Hamburger Hafen

Eigentlich sollten seit diesem Sommer im Hamburger Hafen, im Gewerbegebiet Billbrook und im Kreis Herzogtum Lauenburg neue HVV-Kleinbusse fahren, die sich per Smartphone-App individuell bestellen lassen – doch daraus ist nichts geworden.

Das innovative HVV-Projekt hat massiv Verspätung. „Wir sind nach intensiver Prüfung zu dem Schluss gekommen, dass die vorgegebene Zeit nicht ausgereicht hat, um ein stabiles und verlässliches Produkt für die Kunden zu entwickeln“, so Verbundsprecher Rainer Vohl zu NahverkehrHAMBURG.

Knackpunkt ist laut HVV, dass der technische Dienstleister, der das Projekt betreiben sollte, nicht die erforderliche Qualität liefern konnte. Weitere Einzelheiten nannte der Verbund nicht.

Jetzt will der HVV einen neuen Partner suchen. „Das Projekt wird weiter verfolgt“ so Vohl. Wann die On-Demand-Busse in den drei Testgebieten starten sollen, ist noch völlig offen.

HVV richtet ersatzweise neue Buslinie im Hafen ein

Als schnellen Ersatz hat der HVV vor einigen Wochen im Hamburger Hafen die neue Buslinie 451 eingerichtet, die seitdem mit regulären Bussen die A7 und die Hafenfähren mit mehreren Containerterminals verbindet (siehe hier). Eigentlich sollte dieser Korridor von den neuen On-Demand-Bussen abgedeckt werden.

On-Demand-Busse sollten eigentlich im Juni starten

Der HVV hatte das On-Demand-Projekt erstmals im April 2017 angekündigt (

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Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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2 Antworten auf „On-Demand-Busse im Hamburger Hafen: Start verzögert sich“

Da hatte sich am 8. August ja schon jemand in der Kommentarspalte etwas verplappert. Aber was ich mich mittlerweile mit Blick auf ioki frage: warum VHH (für die DB?) eine eigene App für eine Dienstleistung, die der HVV vergab, entwickelt hat. Die fahren ja unter HVV-Tarif und nun fangen ja auch nicht DB, Hochbahn, AKN, HADAG usw. mit eigenen Apps für den Raum Hamburg an, sondern haben als Dach den HVV.

Ebenso wird mir nicht klar, wieso man den Dienst, der ja das ÖPNV-Angebot ergänzt, nicht in die HVV-App von Anfang an eingebunden hat. Klappte mit den Stadträdern, Cambio, TaxiHH usw. ja auch. Ist ja nun keine Raketenwissenschaft, wenn die Linie 451 eh feste Fahrpläne haben sollte, aber eben nur bei Bestellung auch losfährt. Da reicht ein kleines Signälchen durchs Neuland et voilà, Hochbahn und HVV wissen bescheid, der Fahrer kann loslegen. Das sollte nun wirklich nicht kriegsentscheidend sein.

Das ist so kundenfreundlich wie ein Twitter-Account pro Verkehrsunternehmen, um Störungen zu melden: gar nicht.

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