Suche
Close this search box.
Suche
Close this search box.

So kommen Sie mit der Bahn zur Kieler Woche

Am Wochenende startet die Kieler Woche - eines der größten Segelfeste der Welt. Die Bahn setzt zahlreiche Sonderzüge ein, darunter auch auf der eigentlich nicht regulär befahrenen Strecke nach Schönberg. Hier geht es zu den Sonderfahrplänen.
Christian Hinkelmann
Regionalzüge im Hauptbahnhof Kiel in Schleswig-Holstein
Regionalzüge im Hauptbahnhof Kiel in Schleswig-Holstein
Foto: Christian Hinkelmann

Ab diesem Wochenende ist Kiel wieder im Ausnahmezustand: Die Kieler Woche 2016 beginnt. Bis zum 26. Juni werden mehrere Millionen Menschen über die Festmeilen rund um die Förde unterwegs sein und unter anderem zig kostenlosen Konzerte auf den zahlreichen Bühnen besuchen.

Angesichts der erwarteten Menschenmengen setzt die Deutsche Bahn zahlreiche Sonderzüge ein, die bis spät in die Nacht fahren. Das gilt zum Beispiel für die Strecken Kiel – Rendsburg (RE 74/ RB 75), Kiel – Lübeck (RB 84), Kiel – Flensburg (RE 72/ RB 73) und Kiel – Hamburg (RE7/ RB77). Alle Einzelheiten lesen Sie hier.

Besonderheit: Während der Kieler Woche fahren auch wieder Personenzüge auf der normalerweise nicht betriebenen Bahnstrecke nach Schönberg. An den Wochenenden pendelt alle zwei Stunden ein Triebwagen der Deutschen Bahn zwischen dem Kieler Hauptbahnhof und Schönberg. Dort besteht Anschluss an die Museumsbahn zum Schönberger Strand – leider mit einer 20-minütigen Umsteigezeit. Der letzte Zug (Abfahrt nachts um 1.38 Uhr  in Kiel Hbf) fährt sogar umsteigefrei bis zum Strand durch.

Auf den Fahrten Kiel – Schönberger Strand gilt der Schleswig-Holstein-Tarif. Für Fahrten nur zwischen Schönberger Strand und Schönberg gilt der Tarif der VVM-Museumsbahn.

Die Zugfahrten zum Schönberger Strand gelten als Vorlaufbetrieb für einen regulären Personenverkehr. Das Land Schleswig-Holstein plant seit Jahren eine Reaktivierung der Strecke. Die Planungen dafür laufen seit mehreren Jahren, eine Grundsatzentscheidung hat die Landesregierung bislang aber noch immer nicht gefällt.

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

Auch interessant

Weihnachtstanne auf der Alster in Hamburg

Das waren die beliebtesten Mobilitätsthemen 2023 in Hamburg

S-Bahn-Störungen, HVV-Ausbau, verwahrloste Bahnhöfe und Radwege: Diese Hamburger Mobilitätsthemen wurden im Jahr 2023 auf unserer Website am meisten gesucht, geklickt, diskutiert und am besten bewertet. Interessant: Ein besonders populäres Thema taucht in den Rankings nicht auf.

Die Stresemannstraße in Hamburg soll ein hochwertiges Bussystem nach französischem Vorbild bekommen. Möglicherweise sieht die Straße bald so aus wie hier in der südfranzösischen Stadt Cannes. (Fotomontage)

Neues Bussystem für Hamburg: Sieht die Stresemannstraße bald so aus?

Verkehrsbehörde plant neuen Hochleistungsbusverkehr zwischen der Innenstadt und Osdorf. Vorbild sind Systeme aus Frankreich und amerikanischen Metropolen, in denen die Busse konsequent auf eigenen Spuren unterwegs sind. So sehen die Untersuchungen für die Stresemannstraße, die Bahrenfelder Chaussee und die Luruper Hauptstraße aus und deswegen lehnt der Senat dort eine alternative Straßenbahn ab.

Sieht deutliches Verbesserungspotenzial beim Hamburger Busverkehr: Verkehrsplaner Arne Witte.

Busverkehr in Hamburg: „Rote Ampeln verschärfen den Personalmangel“

Zu langsam, zu teuer, zu unattraktiv: Hamburg verschwendet mit seinem derzeitigen Bussystem viel Steuergeld und wertvolles Personal, meint der Verkehrsplaner Arne Witte im NAHVERKEHR HAMBURG-Interview und glaubt, dass die vorhandenen Ressourcen viel effizienter für die Verkehrswende eingesetzt werden könnten. Das sind seine Ideen und Vorschläge.

2 Antworten auf „So kommen Sie mit der Bahn zur Kieler Woche“

Die Sonderzüge beweisen daß DB-Regio auch was kann.
KiWo ist Kult aber das „Hein Schönberg“ mangels der Akzeptanz der Bevölkerung etwas werden kann glaube ich nicht.
Erst einmal einfache Projekte wie die Uetersener Eisenbahn und Wrist-Kellinghusen umsetzen.
Kostet nicht soviel. Fachleuten wie der neg den Projektauftrag überlassen.

[Editiert durch Admin. Hinweis: Bitte keine (themenfremde) Werbelinks. Siehe Nutzungsbedingungen. Danke.]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert