Tausende Besucher bestaunen Hamburgs neue U-Bahnen

Großer Andrang am vergangenen Samstag im U-Bahnhof Jungfernstieg. Die Hochbahn hatte alle Hamburger zum Beschnuppern der neuen U-Bahn-Generation DT5 eingeladen. Einen Tag lang durfte im fabrikneuen Zug probegesessen werden.
Christian Hinkelmann
U-Bahn-Triebwagen vom Typ DT5 im Hamburger U-Bahnhof HafenCity Universität
U-Bahn-Triebwagen vom Typ DT5 im Hamburger U-Bahnhof HafenCity Universität
Foto: Christian Hinkelmann

Tausende Hamburger haben am vergangenen Samstag „ihre“ neue U-Bahn beschnuppert. Einen Tag lang hatte die Hochbahn ein fabrikneues Exemplar der Baureihe DT5 im Bahnhof Jungfernstieg ausgestellt – zum Probesitzen und angucken.

Der silber-rote Zug bringt zahlreiche Verbesserungen ins Hamburger U-Bahn-Netz. Erstmals sind alle drei Wagons des Triebwagens durchgehend begehbar – ein Novum im Hamburger Schnellbahnverkehr. Außerdem sind die neuen U-Bahnen mit einer Klimaanlage ausgestattet. Verschwitzte Fahrgäste und „Sauna-Feeling“ im Sommer gehören damit der Vergangenheit an. Und: Die neuen Züge sollen wesentlich leiser als ihre Vorgänger sein. Dies dürfte vor allem die Anwohner entlang der Viaduktstrecken der U3 freuen – das geplante Haupteinsatzgebiet der neuen Bahnen.

Bis die Hamburger aber von den Vorteilen der neuen U-Bahn-Baureihe profitieren können, dauert es noch einige Monate. Erst im Sommer werden die neuen Züge Stück für Stück in Betrieb gehen und die bis zu 40 Jahre alten Triebwagen der Baureihen DT2 und DT3 ersetzen.

Insgesamt hat die Hochbahn 27 Züge des neuen Typs bestellt, die in den nächsten Jahren vollständig ausgeliefert werden. Bis 2015 besteht außerdem noch eine Option auf 40 weitere Fahrzeuge. Ein Zu…

Hat Sie der Artikel weitergebracht?

Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

Auch interessant

Philipp Holz, 51, Sachgebietsleiter Auskunftsmedien bei der Hochbahn.

Der Herr der Umsteigezeiten im HVV

Wer im HVV von einer Linie zur anderen umsteigt, bekommt von der Fahrplanauskunft eine Zeitschätzung für den Fußweg geliefert. Dahinter steckt kein Algorithmus, sondern Herr Holz von der Hochbahn. Zur Berechnung laufen er und sein Team manche Wege direkt vor Ort ab.

Mathias Hein ist der Architekt des Fahrradparkhauses an der Kellinghusenstraße in Hamburg.

Leeres Fahrradparkhaus Kellinghusenstraße: Jetzt spricht der Architekt

Flop oder völlig normal? Das vor zehn Monaten groß eröffnete Fahrradparkhaus am U-Bahnhof Kellinghusenstraße hat weiterhin Startschwierigkeiten und steht fast leer. Im Interview spricht der Architekt über die Herausforderungen bei der Planung, was Hamburg von den Niederlanden lernen kann und wieso er doch noch an einen Erfolg glaubt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.