
Senat berät im November über schnellere Busse
Der Hamburger Senat wird sich im November mit dem geplanten Ausbau des Busverkehrs beschäftigen.

Der Hamburger Senat wird sich im November mit dem geplanten Ausbau des Busverkehrs beschäftigen.

Das von der SPD geplante „modernste Bussystem Europas“ freut die Fahrzeugindustrie. In der Hoffnung auf neue Aufträge werden immer öfter experimentelle Tesfahrzeuge nach Hamburg verfrachtet. Neuester Kandidat: Ein futuristischer Hybridbus, der einer Straßenbahn verdächtig ähnlich sieht.

Die SPD-Fraktion will den Busverkehr nach Steilshoop und Osdorfer Born beschleunigen und die Haltestellen modernisieren – als Ersatz für die gekippte Stadtbahn. Die Opposition spricht von einem reinen „Show-Antrag“.

Während Hamburgs Busse Jahr für Jahr langsamer werden, hat München sein Busnetz konsequent auf Geschwindigkeit getrimmt. Das Ergebnis fällt äußert positiv aus und könnte als Vorbild für Hamburg dienen.

Die Zahl der Busspuren in Hamburg hat nach Einstellung der Straßenbahn 1978 kaum zugenommen. Gerade einmal sechs Kilometer kamen in den letzten 30 Jahren hinzu. Die meisten Sonderspuren verlaufen auf ehemaligen Straßenbahntrassen.

An 138 Ampeln in Hamburg werden HVV-Linienbusse bevorzugt – aber ausgerechnet auf der meistgenutzten Buslinie Europas, der Metrobuslinie M5, sind keine Ampelvorrangschaltungen installiert. Warum?

Die Planungen für den Ausbau des Bussystems sind auf weitere Linien ausgeweitet worden. Das teilte der Senat in seiner Antwort auf eine kleine Anfrage des GAL-Verkehrspolitikers Till Steffen mit (Drucksache 20/1118).

Die rot-grüne Koalition im Bezirk Altona will künftig mehr Platz für Busse auf den Straßen schaffen. Das geht aus dem Entwurf eines Koalitionsvertrags hervor, berichtet DIE WELT.

Der HVV führt kleine Verbesserungen an seinem Busangebot durch. Ab dem 14. August werden einige neue Haltestellen im Stadtgebiet angefahren.

Aufatmen in Bergedorf: Nach jahrelangem Umbau und diversen Terminverschiebungen soll der neue zentrale Omnibusbahnhof Ende August, bzw. Anfang September in Betrieb gehen.

Eimsbüttel will den Bau von Busspuren auf der Kieler Straße prüfen. Das hat die rot-grüne Bezirksregierung in ihrem neuen Koalitionsvertrag vereinbar.

Das in Bergedorf und Harburg bereits praktizierte Konzept „Einstieg vorn“ lässt sich offenbar nicht auf alle Hamburger Buslinien ausweiten.

Die mit der Stadt vereinbarte E-Quote verfehlen die Hamburger Anbieter geteilter Autos allesamt deutlich. Ein Carsharing-Unternehmen hat sogar fast alle seine Elektroautos in der Hansestadt aussortiert.

Gratis-Kaffee für die Fahrt mit der U-Bahn? Eine neue Technologie will Autofahrer mit smarten Belohnungen in den ÖPNV locken und Stoßzeiten entzerren. Finanziert wird das Ganze vom Einzelhandel. So funktioniert das System, das Hamburgs Verkehr verändern könnte.

Eine Initiative wirft dem Senat vor, die Verkehrswende auszubremsen und neue rechtliche Spielräume bewusst nicht zu nutzen. Ihre Vertreter:innen kündigen eine härtere Gangart an, erklären, welche Behörde aus ihrer Sicht blockiert und wollen kommende Woche mehr als 11.900 Unterschriften im Rathaus übergeben.

2026 wird das Jahr der Weichenstellungen im Hamburger Verkehr. Bei zahlreichen Projekten stehen wichtige Entscheidungen an, die den Kurs für viele Jahre bestimmen. Diese Daten sollten Sie unbedingt kennen.

Eigentlich sollte Hamburgs Busflotte bis 2030 komplett elektrisch fahren. Doch die Hochbahn hat dieses Datum kassiert und die Umstellung gebremst. Eine Hochrechnung zeigt, bis wann die gesamte Flotte im aktuellen Tempo elektrisch fahren würde.

Nach Verzögerungen kommen fahrerlose Shuttles und Busse in Hamburg so langsam in Fahrt. Bei Moia stehen die ersten Fahrgast-Testfahrten kurz bevor. Die Hochbahn will kommendes Jahr nachziehen. Vor dem Alltagsbetrieb gibt es aber noch ein großes Hindernis.
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