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Wegen Corona: Diese HVV-Fahrplanverbesserungen verzögern sich

Einige geplante Taktverdichtungen bei U-Bahn, S-Bahn und Bus kommen wegen der Pandemie erst einmal gar nicht oder nur teilweise. Um diese Maßnahmen geht es und das sind die Gründe.
Christian Hinkelmann
Eine U-Bahn-Haltestelle in Hamburg aus Sicht eines U-Bahn-Fahrers
Eine U-Bahn-Haltestelle in Hamburg aus Sicht eines U-Bahn-Fahrers

Die Corona-Pandemie hat dem öffentlichen Nahverkehr in Hamburg nicht nur historische Fahrgastverluste beschert, sondern auch geplante Angebotsverbesserungen im HVV verzögert.

Einige zugesagte Maßnahmen, die eigentlich im Laufe dieses Jahres eingeführt werden sollten, sind bis heute nicht realisiert worden. Dazu gehören beispielsweise dichtere Takte auf den U-Bahnlinien U1, U2 und U3 sowie auf der hoch belasteten S-Bahn-Strecke nach Neugraben, wie Recherchen von NahverkehrHAMBURG ergeben haben.

Konkret geht es um rund zehn Prozent aller Maßnahmen aus der so genannten Angebotsoffensive II, die der Hamburger Senat im Sommer vergangenen Jahres angekündigt hatte (siehe hier und hier). Einige dieser Fahrplanverbesserungen sollen in den kommenden Monaten nachgeholt werden – für andere wird vom Senat derzeit gar kein konkreter Termin mehr genannt.

Um diese ehemals geplanten Fahrplanverbesserungen geht es im Detail: Eigentlich wollte die Stadt Hamburg bis spätestens Ende dieses Jahres montags bis freitags zwischen 6 und 21 Uhr eine 5-Minuten-Taktgarantie auf den U-Bahnlinien U1 (Ochsenzoll – Volksdorf), U2 und U3 einführen. Auch an Samstagen und Sonntagen sollten die U-Bahnen in diesen Bereichen zwischen 9, bzw. 11 und 21 Uhr durchgängig alle fünf Minuten fahren (siehe hier). Damit hätte sich vor allem auf der U-Bahnlinie U1 in den Randbereichen das Angebot spürbar verbessert. Die Linien U2 und U3 sind wochentags bereits von frühmorgens bis abends im 5-Minuten-Takt unterwegs.

5-Minuten-Taktgarantie liegt auf Eis

Doch aus dieser verlässlichen 5-Minuten-Taktgarantie bei der U-Bahn wird nun erst einmal nichts. Die Maßnahme, die eigentlich im Oktober realisiert werden sollte, liegt auf Eis, wie aus einer Protokoll-Notiz zu…

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Der Kopf hinter diesem Artikel

Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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2 Antworten auf „Wegen Corona: Diese HVV-Fahrplanverbesserungen verzögern sich“

Dafür das Hamburg die Kurzzüge bei der U-Bahn abgeschaft haben will, läßt die HHA gerne gerade am Wochenende, wo Menschen unterwegs sind, Kurzzüge fahren. Die Hochbahn liebt es wenn ihre Fahrgäste Kuscheln dürfen. Wow, was für ein besonderer Service für die Fahrgäste.

Schade… Hoffentlich sind die Maßnahmen nicht endgültig vom Tisch sondern nur verschoben.
Die U2/U3- Lösung klingt Interessent. Gibt/ gab es sowas nicht auch mal für die U3/U1 in Wandsbek-Gartenstadt mit U3-Leistungen, die von/bis Farmsen fahren? Oder waren das nur quasi öffentliche Überführungen?

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