Albig verteidigte die kritische Handlung seiner Koalition zum Weiterbau der A20 und betonte, dass die Autobahn in den vergangenen Jahren „hinter allen vollmundigen Ankündigungen stets zurück geblieben“ sei. Angesichts des „hoffnungslosunterfinanzierten Bundesverkehrswegeplanes“ könne der teilweise auf Eis gelegte Weiterbau nicht ernsthaft überraschen, so der Ministerpräsident. Der SPD-Politiker erklärte aber auch, dass die laufenden Planfeststellungsverfahren für die A20 zügig weitergeführt würden und die Beschlüsse 15 Jahre Gültigkeit hätten.
Albig versprach, dass es mit seiner Regierung „keine Verkehrsblockade“ geben werde. Als Beispiel dafür bekannte er sich zur geplanten Stadt-Regional-Bahn in Kiel, zum Ausbau der B5, zur Elbvertiefung und zum Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals. Den ebenfalls im Koalitionsvertrag verankerten Bau einer
Der Kopf hinter diesem Artikel
- Lesen Sie mehr über: Bundesverkehrswegeplan, Deutsche Bahn, Hamburg, S-Bahn nach Bad Oldesloe (S4 Ost), Schleswig-Holstein, Stadtbahn Kiel
Auch interessant

Das ändert sich zum HVV-Fahrplanwechsel im Dezember 2025
Die vor fünf Jahren angekündigte Angebotsoffensive fällt weitgehend aus, es gibt nur kleinere punktuelle Verbesserungen im Hamburger HVV-Netz. So sehen sie im Detail aus.

Wo man ohne Auto kaum zum Weihnachtsmarkt kommt
Wie lang Menschen in und Hamburg zum nächsten Weihnachtsmarkt brauchen, unterscheidet sich je nach Wohnort sehr. Mobilitätsarmut gibt es selbst in der reichen Millionenmetropole. Hunderttausende Menschen verzichten deshalb unfreiwillig auf Wege im Alltag, wie eine exklusive Auswertung zeigt.

„Die Zeit der Diplomatie ist vorbei“
Eine Initiative wirft dem Senat vor, die Verkehrswende auszubremsen und neue rechtliche Spielräume bewusst nicht zu nutzen. Ihre Vertreter:innen kündigen eine härtere Gangart an, erklären, welche Behörde aus ihrer Sicht blockiert und wollen kommende Woche mehr als 11.900 Unterschriften im Rathaus übergeben.





