Sturm im Sommerloch: Die Ankündigung des schleswig-holsteinischen Grünen-Verkehrsexperten Andreas Tietze, dass der Bau einer Stadt-Regional-Bahn in Kiel bei der neuen Landesregierung eine höhere Priorität genieße als die geplante S-Bahn zwischen Hamburg und Bad Oldesloe, hat in Hamburg und Holstein teils heftige Reaktionen ausgelöst.
Der Vorsitzende des Hamburger Verkehrsausschusses und Sprecher der S4-Initiative, Ole Thorben Buschhüter (SPD), zu NahverkehrHAMBURG: „Für Hamburg hat die S4 nach wie vor höchste Priorität. Das Projekt politisch auszubremsen, wäre der verkehrspolitische Sündenfall. Dazu wird es nicht kommen.“ Laut Buschhüter geht die Bedeutung der S4 weit über ein regionales Nahverkehrsprojekt hinaus, da durch diese neue S-Bahn-Linie rund 100 Regionalzüge pro Tag im Hamburger Hauptbahnhof wegfallen könnten, wovon wiederum der Güter- und Personenfernverkehr zwischen Hamburg und Lübeck profitieren würde. Buschhüter: “ Dies wird auch die neue Kieler Landesregierung erkennen, wenn sie sich erst einmal richtig eingearbeitet hat.“
Hamburgs Verkehrs-Staatsrat Andreas Rieckhof bleibt gelassen: „Wir sehen das entspannt! Der Bau der S4 bietet große Vorteile für Hamburg und für Schleswig-Holstein da er den Kapazitätsengpass…
NAHVERKEHR HAMBURG unterstützen und weiterlesen
NAHVERKEHR HAMBURG erklärt Mobilität in Hamburg unabhängig, kritisch und aus Sicht der Fahrgäste. Mit Ihrer Mitgliedschaft ermöglichen Sie Recherchen, Hintergründe und Einordnung, die über Meldungen und Pressemitteilungen hinausgehen.
- Ein personalisierter Zugang zu allen Inhalten.
- Zugriff auf unser Archiv.
- Zahlung per Paypal/Kreditkarte/Bankeinzug.
- Keinen Sammel-Mailadressen erlaubt.
- Zwei personalisierte Zugänge zu allen Inhalten.
- Zugriff auf unser Archiv.
- Eine Abrechnung für beide Accounts.
- Zahlung per Paypal/Kreditkarte/Bankeinzug.
- Keine Sammel-Mailadressen erlaubt.
Für berufliche Nutzerinnen und Nutzer gibt es gesonderte Unternehmensangebote. Mehr erfahren
Bereits Mitglied? Mit Steady anmelden






