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Senat prüft eigenen Fahrzeugpool, falls Ausschreibung scheitert

Hamburg will möglicherweise eine eigene S-Bahn-Betreibergesellschaft gründen und einen Fahrzeugpool aufbauen. Damit soll es Eisenbahnunternehmen leichter gemacht werden, die Hamburger S-Bahn zu übernehmen – falls die laufende Ausschreibung scheitert.

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S-Bahnen am Bahnhof Hamburg-Altona
S-Bahnen am Bahnhof Hamburg-Altona

Der Hamburger Senat will offenbar selbst ins S-Bahn-Geschäft einsteigen, falls die laufende Ausschreibung des S-Bahn-Betriebs scheitert. Das geht aus einer Senatsmitteilung an die Hamburgische Bürgerschaft hervor (Drucksache 20/3305).

Demnach bereitet die Hansestadt zurzeit die Gründung einer eigenen Betreibergesellschaft für S-Bahn-Fahrzeuge vor, die einen städtischen Fahrzeugpool aufbauen soll. Das bedeutet: Die Stadt Hamburg würde über dieses Unternehmen eigene S-Bahn-Fahrzeuge kaufen und an künftige Betreiber der S-Bahn vermieten. Damit soll es Eisenbahnunternehmen leichter gemacht werden, die Hamburger S-Bahn zu übernehmen. Sie müssten also nur noch die Verkehrsleistung ausführen – mit Fahrzeugen, die von der Stadt gestellt werden.

Bislang wird in der laufenden S-Bahn-Ausschreibung gefordert, dass Bewerber mit eigenen Fahrzeugen antreten. Da auf dem Hamburger S-Bahn-Netz aber nur Spezialfahrzeuge mit weltweit einmaligen Vorgaben…

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Christian Hinkelmann, Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG

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