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Wochenrückblick: Züge in Schleswig-Holstein immer öfter zu spät und neue Liniennummern bei der AKN

Außerdem: Neue HADAG-Leitung, Demo für neue Bahntrasse zwischen Hamburg und Hannover, neue Probleme bei Erixx und Fahrplanänderungen bei der Nordbahn. Das war diese Woche im Hamburger Mobilitätssektor wichtig.
Christian Hinkelmann
Der Bahnhof Elmshorn in Schleswig-Holstein soll in den nächsten Jahren ausgebaut werden.
Verspätung-Spitzenreiter: die Regionalexpresslinie zwischen Hamburg und Kiel/Flensburg – hier am Bahnhof Elmshorn.
Foto: Christian HInkelmann

Jeden Freitag fassen wir Ihnen hier alle wichtigen Mobilität-News der Woche für Hamburg zusammen – kurz, knapp, launig.

Verspätungen und Probleme im Bahnverkehr Schleswig-Holstein

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Christian Hinkelmann ist begeisterter Bahnfahrer und liebt sein Fahrrad. Wenn er hier gerade keine neue Recherchen über nachhaltige Mobilität veröffentlicht, ist der Journalist und Herausgeber von NAHVERKEHR HAMBURG am liebsten unterwegs und fotografiert Züge.

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16 Antworten auf „Wochenrückblick: Züge in Schleswig-Holstein immer öfter zu spät und neue Liniennummern bei der AKN“

Die neuen AKN-Fahrpläne sind seit Ende letzter Woche online: https://akn.de/aktuelles-detailseite/akn-fahrplanwechsel-2023-2024-am-20-08-2023.html

Ich bin gespannt, ob sich dadurch die ständigen Ausfälle am Wochenende erübrigen werden. Tatsächlich wird es werktags und samstags tagsüber einen geplanten SEV alle 10 Min. geben und auch die AKN-Verstärker Quickborn-Burgwedel sollen wieder kommen.

Auf der neuen A2 Norderstedt-Nemünster werden dann hauptsächlich LINT54 fahren und auf der neuen A1 Ulzburg Süd-Burgwedel die alten VTA.

Moin in die Runde,
würde gerne den Artikel über die EINFÜHRUNG NEUER BUSLINIEN IM HVV lesen, kann diesen aber nirgends finden, bin ich blind, zu ungeschickt oder wurde vergessen, den in der Überschrift angekündigten Artikel online zu stellen ?
Gruss
Marc
PS: natürlich bin auch ich für die NBS Hamburg – Hannover, entlang der A7, am Besten gleich 4 gleisig für Regio- und ICE-Verkehr !

Der Wochenrückblick bringt nicht wirklich etwas Neues – das meiste davon war auch schon in (z. T. anderen) Medien berichtet worden.
Ob die Demo heute für die Neubautrasse Hamburg-Hannover Herrn Klingbeil wirklich beeindruckt hat, bleibt fraglich. Interessanter wären Hintergrundberichte zu diesem Thema über die Akteure, die im Hintergrund da ihre Strippen ziehen und den Neubau verhindern. EH

Hallo EH, das Wesen unserer Wochenrückblicke ist, dass wir die wichtigen Nachrichtenmeldungen der Woche dort zusammenfassen. Naturgemäß sind die einzelnen Meldungen im Laufe der Woche schon anderswo gelaufen.

Beste Grüße,

Christian Hinkelmann

Ich dachte, der Urlaub hat dem Redaktionsteam gut getan, aber dieser Überblick könnte wirklich kritischer sein.
Nahverkehr ist doch nicht das Presseorgan des HVV !
Mir fehlt auch die S21, die gestern einfach liegen blieb.
Da könnte es doch auch so dann zu gehen: Nachfolgende S-Bahn kuppelt an und schiebt den „toten“ S-Bahnzug bis zur nächsten Station.
Alle können aussteigen, keine Passagiergefährdungen.
Und wenn die S21 auf der Verbindungsbahn liegen geblieben wäre, hätten wir das s-Bahn Chaos gehabt.
Bitte einmal auch recherchieren: Warum blieb die S-Bahn einfach liegen??
die neue digitale Technik ????

Alle anderen angesprochenen Themen: Den Verantwortlichen, ob Hadag, ob HVV, ob S-Bahn, ob NaSH ob HVV fehlen doch die Gefühle und die Sinnhaftigkeit, mit Kunden und mit Schieneninteressierten zu gut und auf Augenhöhe und ohne Trickserei zu kommunizieren.
Es fehlen vom HVV und der S-Bahn immer noch vielen Antworten! z.B. zu:
Warum kann im City-Tunnel nicht ohne komplette Sperrung gearbeitet werden, nämlich Teilsperrung: 3 Wochen die Richtung zum hbf und dann 3 Wochen die Richtung nach Altona. Jetzt mit dieser Totalsperrung ist HH sehr anfällig: Wenn auf der Verbindungsbahn eine Störung ist, haben wir ein S-Bahnchaos pur.

NVB?
Siehe S-Bahn-Dauermeckereien im anderen Forum.

Könnte es vielleicht sein, dass S- und U-Bahnen mit Fahrgästen an Bord nicht so einfach „geschoben“ werden dürfen?
(Leer oder mit ausschließlich Personal an Bord wäre das sicher möglich gewesen.)
Und könnte es auch sein, dass die Fahrgäste bei seitlich offener Stromschiene von 1200 V und xxxl A nicht einfach so sofort auf offener Strecke aussteigen können, und dass es deshalb gedauert hat?
Könnte es vielleicht doch sein, dass es irgendwelche gesetzlichen Vorschriften gibt, die eingehalten werden müssen?
Ich frage ja nur.

Außerdem sieht für mich eine Begrüßung nach dem Urlaub anders aus…

NVB ist ein Herr Döge, der seit Jahrzehnten für die Wiedereinführung der Stadtbahn streitet (was positiv ist) allerdings diese als Alternative zur U5, U4 und wohl auch S4 betrachtet (was weniger positiv ist) und vor allem sich als Verkehrsberater betrachtet (was unschön ist, denn dazu enthalten seine Analysen zum Thema Finanzierung und vor allem auch planungsrelevante Tatsachen zu viele Wissenslücken).

Hallo fliegwech,
danke!
Jetzt fällt mir auch ein, dass ich das schon irgendwo einmal gelesen hatte, vermutlich im Bahninfo-Forum.

Ich zitiere aus den ersten Sätzen: „Jeden Freitag fassen wir Ihnen hier alle wichtigen Mobilität-News der Woche für Hamburg zusammen – kurz, knapp, launig“.

Ich empfinde es als genau richtig, dass in den Wochenberichten nur zusammengefasst wird und man sich als Leser (dazu sollten die meisten hier in der Lage sein), sich selbst ein Bild machen kann und sollte.
An den anderen Wochentagen wird sich meiner Meinung schon in hohem Maße kritisch mit vielen Themen auseinandergesetzt.
Es brauch nicht jeden Tag à la Springer Presse vorgekaute Artikel wo einem die Meinung aufgedrückt wird.
Nahverkehr Hamburg ist zum Glück ein unabhängiges Nachrichtenportal und kein verlängertes Sprachrohr von Prellbock Altona Dingens.

Der Rest von dem Kommentar ist Gebabbel von der Seitenlinie, wenn man nicht vor Ort war. Zum Schluss ist gut, dass keiner verletzt wurde. Dass es nicht sofort rund läuft, wenn ein Zug liegen bleibt, sollte klar sein. Diese Rundumschläge werden auf dauer echt eintönig.
Wer als Kunde an die Hand genommen werden möchte, sollte sich ein Friseur oder Psychiater suchen und nicht den öffentlichen Nahverkehr damit belasten. Die üblichen Beschwerde- oder Meldewege existieren ja. Und ansonsten gibts alle paar Jahre Wahlen…

Zum City-Tunnel: Bauarbeiten verursachen viel Lärm, als Fahrgast möchte man eher ungern in den Haltestellen und Stationen stehen, wenn in der Einfahrt an den Schienen geflext wird. Da die S-Bahn ein geringeres Lichraumprofil hat, ist der Tunnel etwas kleiner und enger gehalten, da wird es schnell ganz schön eng, wenn da auf einem Gleis ein ganzer Bauzug steht.
Wenn am Hauptbahnhof wieder irgendwas passiert, bringt ein einseitiger City-Tunnel auch nichts, das S-Bahnchaos wäre trotzdem da und die Züge würden im Eingleisen Tunnel alle stehen bleiben, da wäre dann mal was los.

Grüße aus Rahlstedt, wo die RB81 neuerdings wieder Verstärkerzüge zu HVZ bekommen hat und keiner Berichtet darüber?

Hallo Anton Bahnsinn,
da ich wegen Homeoffice nur noch selten mit der RB81 fahre, habe ich auch nicht mitbekommen, dass die Verstärkerzüge inzwischen wieder fahren.

Im Bahninfo-Forum können Sie da nichts erwarten. Ich gebe auch gleich zu, dass ich darin nichts schreibe. Mir würde es da nicht anders ergehen, als den wenigen Gleichen, die da mal paar Sätze hinein werfen. Diskussionen entstehen dort um das eigentliche Thema „S4 Ost“ nie, außer sie schweifen ab, wie letztens um Lärmschutz allgemein. Ganz anders, und wie von mir vorausgeahnt, entwickelt sich da die Diskussion im „S21-Verlängerungsthread“. Der und der „AKN-Meckerthread“ zusammen haben schon mehr Beiträge als der aktuelle S4-Ost-Thread. Ich habe mir mal den Spaß gemacht und in die Historie seit 2003 geschaut. Da gab es schon etliche Versuche zum Thema S4, die alle nach kurzer Zeit im Sande verlaufen sind. Und im „R-Bahn-Thread“ steht auch in den seltensten Fällen mal was zur RB81.
Man müsste direkt einmal vergleichen, wie oft in dem o.g. Forum die Namen Eidelstedt und Wandsbek oder Schnelsen und die Fast-Großstadt Rahlstedt (rd. 90 000 Einwohner*innen) genannt werden. 😉

Vermutlich wohnen wir doch in einer Gegend, in der sich die Wenigsten für ÖPNV interessieren. 🤔

Echtzeitauskunft? Was wird darunter verstanden? Ich verstehe darunter hochaktuelle Prognosen für Züge (oder andere Verkehrsmittel) die schon Rollen oder deren Abfahrt kurz bevorsteht, bei der insbesondere deren aktuelle Verspätungslage oder auch kurzfristige Ausfälle berücksichtigt werden. Eine Woche im Voraus würde ich den Begriff Echtzeit noch nicht anwenden.
In der vergangenen Woche fehlten für diese Woche die Züge von RE83 und RB84 in den Auskunftssystemen, aber heute finde ich sie bei einer Abfrage für sofort.
Letzte Woche fiel mir dabei auf, dich in der App von Nah.sh keine Übersicht über langfristig geplante Streckensperrungen durch Bauarbeiten (wie unter https://www.nah.sh/de/fahrplan/sonderfahrplaene/ vorhanden) gefunden habe.
Und die technischen Möglichkeiten der Echtzeitauskunft wurden anscheinend am vergangenen Sonntag nicht angemessen genutzt, als die Strecke von Lübeck nach Reinfeld anscheinend schon stundenlang gesperrt war, für die nächste Abfahrt aber erst Minuten vorher der Ausfall in der Auskunft erkennbar wurde. Die Schlange von der SEV-Haltestelle ohne Bus Am Retteich war lang…

„Verkehrs-Staatssekretär Tobias von der Heide (CDU) sieht die Ursachen in der DB-Infrastruktur und plädiert für eine rasche Trennung von Netz und Betrieb bei der DB AG.“

Soooo falsch! Man kann doch nun wirklich in Großbritannien gut sehen wohin eine separate Netz-AG führt (ob nun private betrieben wie 1994-2002, pseudo-privat 2002-2014 or öffentlich seitdem).

Das Problem ist doch jetzt dass sich DB Netz wenig um Regionalnetze kümmert – weil es kaum in ihrem finanziellen Interesse ist. Und darum wird eine separate Netz-AG nichts verbessern.

Die Lösung dagegen ist glasklar – die Länder müssen die Regionalnetze selbst übernehmen.

Auch in Großbritannien ist es übrigens so dass diejenigen Regionalnetze, die zwar theoretisch noch zu Network Rail gehören wo aber die jeweilige Regionalregierung für die Finanzierung zuständig ist, viel besser funktionieren. Der Grund ist dass in Schottland und Merseyside die Regionalregierungen auf eine viel engere Verknüpfung mit der jeweiligen regionalen Betreibergesellschaft bestehen – und dass macht den Unterschied!

Das ist in SH doch übrigens auch nicht anders. Bei der AKN gibt es zwar zur Zeit auch viele Ausfälle, aber diesen stehen direkt mit dem Umbau der A1 zur S-Bahn zusammen. Ansonsten hatte die AKN immer eine bessere Pünktlichkeitsquote…

Oh, die FFF-Demo wird Klingbeil und anderen Nimbys wohl nicht gefallen, obwohl allen klar ist, dass die Neubaustrecke für den Deutschlandtakt notwendig ist. Wünsche den Aktivisten viel Erfolg. ✊

zum Thema Hamburg – Hannover Neubau: Diese ist alternativlos. Würde man sich auf AlphaE beschränken (zusätzlich!!!! sicherlich sinnvoll, genauso wie eine Strecke an der A1 nach Lübeck) würde Hamburg im europäischen Maßstab zum Bottleneck werden epochalen Ausmaßes: Man ist sich noch gar nicht klar, was die Fehmarnbelt Querung ab 2028 bedeuten wird. Es werden zusätzlich im 30 Minuten Takt und mittelfristig noch mehr ICE aus Skandinavien über Hamburg geroutet werden, dann der Güterverkehr. Dann kommt noch der in Deutschland beginnende bzw. endete Zugverkehr hinzu, der auch zunehmen wird und auch über Hamburg gehen wird. Daher: Es bleibt keine Wahl. Es muß eine Neubaustrecke geben. (Diese kann man ja teilweise in einem Tunnel führen zb. im Bereich Bispingen.)

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