
Mehr als 80 Prozent wollen Gratis-W-LAN in Bus und Bahn
Ein Großteil der NahverkehrHAMBURG-Leser wünscht sich offenbar Gratis-Internet in Bussen und Bahnen. Das hat eine nicht repräsentative Leserumfrage ergeben.

Ein Großteil der NahverkehrHAMBURG-Leser wünscht sich offenbar Gratis-Internet in Bussen und Bahnen. Das hat eine nicht repräsentative Leserumfrage ergeben.

Immer mehr Nahverkehrsunternehmen in Europa rüsten ihre Busse und Bahnen mit Gratis-Internetzugang für Ihre Kunden aus. Der Erfolg ist groß. Wann ist es im Hamburger Raum soweit? NahverkehrHAMBURG hat die Verkehrsunternehmen zu ihren Internet-Plänen und die Bedenken dagegen befragt.

Die Metrobuslinie M3 soll bis 2015 offenbar auf elektrisch angetriebene Busse umgerüstet werden. Das berichtet das Hamburger Abendblatt und beruft sich dabei auf Angaben der Wirtschaftsbehörde und des Verkehrsunternehmens VHH-PVG.

In anderen deutschen Großstädten ist es schon seit Jahren gang und gäbe: Echtzeit-Fahrplaninformationen, die Verspätungen „live“ im Internet oder direkt auf dem Handy anzeigen. Nur in Hamburg ist dies bislang noch nicht möglich.

Hamburgs U-Bahn ist überdurchschnittlich pünktlich, zuverlässig und sauber. Das geht aus dem Qualitätsbericht 2010 hervor, den der HVV vor wenigen Tagen veröffentlicht hat. Darin heimst die Hochbahn für ihren U-Bahn-Betrieb Bestnoten ein. Ähnlich sieht es beim Busverkehr aus. Auch die S-Bahn holt auf – verpasst aber gesteckte Ziele.

Während viele Metrobuslinien in Hamburg ihre Kapazitätsgrenzen erreichen und teilweise sogar überschreiten, ist in den zuschlagpflichtigen Schnellbussen offenbar noch viel Luft. Das geht der Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage des GAL-Verkehrspolitikers Till Steffen hervor (Drucksache: 20/1906).

Das von der SPD geplante „modernste Bussystem Europas“ freut die Fahrzeugindustrie. In der Hoffnung auf neue Aufträge werden immer öfter experimentelle Tesfahrzeuge nach Hamburg verfrachtet. Neuester Kandidat: Ein futuristischer Hybridbus, der einer Straßenbahn verdächtig ähnlich sieht.

Während Hamburgs Busse Jahr für Jahr langsamer werden, hat München sein Busnetz konsequent auf Geschwindigkeit getrimmt. Das Ergebnis fällt äußert positiv aus und könnte als Vorbild für Hamburg dienen.

Die Planungen für den Ausbau des Bussystems sind auf weitere Linien ausgeweitet worden. Das teilte der Senat in seiner Antwort auf eine kleine Anfrage des GAL-Verkehrspolitikers Till Steffen mit (Drucksache 20/1118).

Aufatmen in Bergedorf: Nach jahrelangem Umbau und diversen Terminverschiebungen soll der neue zentrale Omnibusbahnhof Ende August, bzw. Anfang September in Betrieb gehen.

Besseres Nachtbussystem und mehr Regionalzüge zum Hauptbahnhof einerseits und weniger AKN-Züge und ein abgehängter Bahnhof Altona andererseits. Der neue HVV-Fahrplan bringt für Fahrgäste Licht und Schatten. Hier die vollständige Übersicht.

Während in Hamburg Wohnstraßen zugeparkt sind, bleiben Parkhäuser, Supermarktflächen und Firmengelände abends leer. Wäre es nicht effizienter, diese Flächen besser zu nutzen? Andere Städte zeigen, wie das gehen kann.

Heute in unserer Serie zur Bürgerschaftswahl: Was wäre, wenn die CDU die Bürgerschaftswahl in Hamburg gewinnt und die künftige Verkehrspolitik allein bestimmen könnte? Erlebt das Auto dann einen neuen Boom? Würde der Radwegeausbau verlangsamt? Und gäbe es dann bei U- und S-Bahn bald keine Fahrerinnen und Fahrer mehr? Ein Gedankenexperiment.

Hamburg hat ein riesiges Falschparker-Problem. Helfen könnten häufigere digitale Parkraumkontrollen mit Scancars. Hamburg spricht seit Jahren über die Technologie, will sie aber noch nicht einsetzen – im Gegensatz zu einem anderen Bundesland.

Ein neuer HVV-Notfallplan legt fest, was passiert, wenn die meitgenutzte Hamburger S-Bahn-Strecke wegen eines Unfalls gesperrt werden muss. Das Drehbuch setzt auf überraschende Ersatzverkehrsmittel – und offenbart einen absurden Konflikt innerhalb der Deutschen Bahn.

Falls die LINKE die Hamburger Bürgerschaftswahl gewinnt, will sie den Rad- und Fußwegeausbau deutlich beschleunigen, Busspuren auch auf Autobahnen, die U5 in großen Teilen nicht bauen, die S4 kürzen und eine Straßenbahn einführen. Das erklärte die verkehrspolitische Sprecherin Heike Sudmann in einem Online-Talk von NAHVERKEHR HAMBURG.
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