
Fahrradfahrer am linken Alsterufer müssen ab sofort mehr auf der Straße fahren. Der rot-grüne Senat hat einen bestehenden Radweg zwischen dem US Konsulat und der Alten Rabenstraße auf einer Länge von rund 500 Metern abgerissen. Radfahrer aus der City kommend werden jetzt hinter dem Konsulat auf die Fahrbahn gelenkt.

Der lang geplante S-Bahnhof Ottensen wird voraussichtlich mehrere Monate später eröffnet als zuletzt avisiert. Vermutlich erst ab Sommer 2020 können die S-Bahnen der Linien S1 und S11 dort halten. Der Bau soll zwei Jahre zuvor beginnen – und wird teurer als bisher geplant. Noch ist die Finanzierung nicht endgültig geklärt.

Muss Hamburg sein Ziel, ab 2020 nur noch emissionsfreie Busse anzuschaffen aufgeben? Laut Senat müssen die Hochbahn und VHH ab 2020 jährlich rund 100 Busse ohne Schadstoffausstoß kaufen. Allerdings werden derzeit in ganz Europa pro Jahr nur 50 bis 70 davon hergestellt. Trotzdem hält der rot-grüne Senat weiter an seinem Ziel fest.

Obwohl das Busbeschleunigungsprogramm des Hamburger Senats schon seit mehr als drei Jahren läuft, hat sich auf den stark belasteten Tangentiallinien 20 und 25 bislang wenig getan. Erst wenige Haltestellen und zwei Ampeln wurden modernisiert – das sind nur 19 Prozent aller geplanten Maßnahmen. Lesen Sie hier, was bislang getan wurde und wann die weiteren Bauarbeiten folgen.

Die Metrobuslinie 6 ist bislang das Schlusslicht im Busbeschleunigungsprogramm des Hamburger Senats. Gerade erst 18 Prozent aller Bauprojekte sind fertig. Bürgerinitiativen haben den ursprünglichen Fahrplan komplett durcheinandergewirbelt. Lesen Sie hier die Analyse: Was ist schon fertig, was nicht und wie sehen die nächsten Schritte aus.

Drei Jahre Verzug und erst zur Hälfte fertig: Das von Bürgermeister Olaf Scholz ins Leben gerufene Busbeschleunigungsprogramm in Hamburg kommt immer langsamer voran. Bis Jahresende sollten die wichtigsten sieben Metrobuslinien beschleunigt und optimiert werden. Doch in Wirklichkeit sind es bis jetzt nur zwei. NahverkehrHAMBURG zeigt, wie weit die Busbeschleunigung im Detail ist.

Fahrgäste der Hamburger S-Bahn und des Regionalverkehrs im Umland müssen sich in diesem Jahr auf mehrere größere Sperrungen einstellen. Unter anderem wird die S-Bahnstrecke zwischen Hammerbrook und Wilhelmsburg in den Sommerferien mehrere Wochen lang gesperrt. Lesen Sie hier, welche Baustellen im Detail geplant sind.

Nach den Verkehrsbetrieben Hamburg-Holstein (VHH) will jetzt auch die Hochbahn kostenloses WLAN in ihren Bussen und U-Bahn-Haltestellen anbieten. Schon in diesem Frühjahr soll eine erste Buslinie entsprechend ausgerüstet werden. Der neue Hochbahn-Chef Henrik Falk setzt damit einen ersten sichtbaren Akzent. Auf welcher Buslinie das Internet-Projekt starten soll, ist nach Medienberichten noch offen.

Seit zweieinhalb Jahren wird an der Aufhebung der Bahnübergänge an der Hammer Straße gearbeitet. Künftig soll der Straßenverkehr unter der Bahnstrecke Hamburg – Lübeck und der Verbindungskurve zur Güterumgehungsbahn hindurchfahren. Doch wie weit sind die Bauarbeiten eigentlich? Wir haben uns umgesehen.

Nach der Amtsübergabe zum Monatsbeginn ist der ehemalige Hochbahn-Chef Günter Elste gestern offiziell verabschiedet worden. 300 geladene Gäste und hochrangige Politiker bedankten sich bei dem Verkehrsmanager für die vergangenen 20 Jahre. Elste hatte die Hochbahn vom Sanierungsfall zu einem der profitabelsten deutschen Verkehrsunternehmen gemacht.

Nie mehr langweilige U-Bahn- oder Busfahrten: Die Hochbahn bietet ihren Fahrgästen ab sofort Literatur-Häppchen im Digitalformat. In Zusammenarbeit mit dem Rowohlt-Verlag stellt das Unternehmen ausgewählte Leseproben mit Hamburg-Bezug aus unterschiedlichen Büchern kostenlos ins Internet.
Hamburg und die Bahn wollen den überlasteten Hauptbahnhof in den kommenden Jahren ausbauen. Doch warum werden dafür nicht einfach die Freiflächen zwischen den Gleisen für zusätzliche Bahnsteige genutzt? Und wieso öffnet man geschlossene Personentunnel unter den Gleisen nicht wieder? Lesen Sie hier die Antworten im zweiten Teil unserer Serie zum geplanten Ausbau.
Seit vergangener Woche ist sicher: Der seit Jahren aus allen Nähten platzende Hamburger Hauptbahnhof soll ausgebaut werden. Stadt und Bahn wollen in diesem Jahr prüfen, wie die Menschenmassen entzerrt werden können. Doch warum ist der Bahnhof eigentlich so überlastet? Was wurde bisher dagegen getan? Und warum ist ein Ausbau so schwierig? NahverkehrHAMBURG erklärt die wichtigsten Fragen.

Die Hochbahn hat 27 weitere U-Bahnzüge der Baureihe DT5 nachbestellt. Damit hat das Unternehmen die letzte noch bestehende Bestelloption beim Herstellerkonsortium Alstom/Bombardier eingelöst. Insgesamt steigt die Zahl der bestellten Fahrzeuge nun auf 107.

Die geplante S-Bahnlinie S4 von Hamburg nach Bad Oldesloe wird schlanker und soll in Ahrensburg einen neuen Umsteigebahnhof zur U-Bahn bekommen. Das haben die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein beschlossen. Damit könnte die S4 günstiger werden.

Nach rund 50 Jahren Einsatz geht der letzte U-Bahnzug der Baureihe DT2 in den Ruhestand. Heute früh zwischen 7 und 9 Uhr findet die letzte reguläre Fahrgastfahrt auf der Linie U1 statt. Dann endet die Ära des U-Bahn-Klassikers aus den 1960er Jahren. Für morgen hat die Hochbahn eine Sonderfahrt zum Abschied geplant.

Auf der neuen U-Bahnlinie U4 fahren seit Kurzem teilweise längere und modernere Züge. Damit reagiert die Hochbahn auf steigende Fahrgastzahlen. „Auf der U4 sind seit Anfang November tagsüber drei Züge der Baureihe DT5 im Umlauf“, so Hochbahn-Sprecherin Christina Becker zu NahverkehrHAMBURG.

Die geplante S-Bahnlinie S4 nach Bad Oldesloe könnte knapp 100 Millionen Euro günstiger werden als bisher geplant. Dafür müsste das Projekt an einigen Stellen verschlankt werden. Ein erster Schritt ist bereits gemacht: In Wandsbek soll ein Gütergleis wegfallen. Unterdessen sind die ersten Planfeststellungsunterlagen fast fertig.

Die Planung der neuen S-Bahnlinie S4 nach Bad Oldesloe wird durch die archäologischen Funde entlang der Trasse offenbar nicht verzögert. Auch der Verlauf der Trasse muss voraussichtlich nicht geändert werden. Das geht aus einer Senatsantwort auf eine Anfrage des Hamburger FDP-Politikers Wieland Schinnenburg hervor.