Themenseite: Fahrrad

Der Fahrradschutzstreifen in der Osterstraße war am vergangenen Donnerstag auch Stunden nach dem Schneefall unpassierbar

Nur zehn Prozent der Radwege werden bei Schnee geräumt

Nach dem ersten Schnee des Jahres wundern sich Radfahrer in Hamburg über viele nicht geräumte Radwege. Tatsächlich räumt die Stadtreinigung in der künftigen Fahrradstadt nur zehn Prozent alle Radwege. Das geht aus einer Senatsantwort auf eine Anfrage des Grünen-Verkehrsexperten Martin Bill hervor, die NahverkehrHAMBURG vorliegt.

Zugewucherter Fahrradweg an der Breitenfelder Straße am Eppendorfer Park

Hier hat unsere Radwege-Kritik erste Konsequenzen bewirkt

Seit dem Spätsommer sammeln  NahverkehrHAMBURG-Leser Problemstellen im Hamburger Radwegesystem. Knapp 250 Punkte wurden inzwischen im interaktiven “Ärger-Atlas” notiert. Auf einen der Kritikpunkte haben die Behörden schon reagiert und die Situation vor Ort entschärft.

Holper-Piste: Die Radwege im Friedrich-Ebert-Damm sind in einem desolaten Zustand

250 Punkte: Hier haben Radfahrer die größten Probleme

Radfahren in Hamburg ist offenbar ein großes Ärgernis. NahverkehrHAMBURG-Leser haben in den letzten Monaten 250 Problemzonen im Hamburger Radewegenetz zusammengetragen. Das Ergebnis ist ernüchternd. Lesen Sie hier die meistgenannten Problemstellen – und was Verkehrsbehörde und Fahrradexperten dazu sagen.

Fahrradfahrer in der Stresemannstraße in Hamburg

Oslo investiert 1,5 Milliarden Euro in Radverkehr-Ausbau

Hamburg will im Laufe der kommenden Jahre zur Fahrradstadt werden und viele neue Radwege bauen. Doch ein Blick über den Tellerrand zeigt: Andere Städte investieren ein Vielfaches in die Rad-Infrastruktur. Beispiel Oslo: Die norwegische Hauptstadt will pro Jahr 46 Millionen Euro dafür ausgeben. In Hamburg sind es nur rund 11 Millionen.

Überfüllte Bushaltestelle an der Kellinghusenstraße

Kellinghusenstraße: Weniger Platz für Autos – mehr für Radfahrer

Autofahrer in der Kellinghusenstraße sollen in Zukunft weniger Platz bekommen – Radfahrer dafür mehr. Die Verkehrsbehörde will offenbar zwei der vier Fahrspuren zurückbauen und dafür neue Radfahrstreifen auf der Straße anlegen. Das berichtet das Hamburger Abendblatt.

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Studie: Radfahrstreifen verursachen keinen zusätzlichen Stau

Hamburg verlagert zunehmend Radverkehr auf die Straße. Vielerorts entstehen derzeit neue Radfahrstreifen. Diese Politik ist umstritten. Die Handelskammer befürchtet ein Ausbremsen des Autoverkehrs. Eine US-Studie kommt aber zu einem ganz anderen Ergebnis: Radfahrstreifen verursachen demnach keinen zusätzlichen Stau sondern verbessern den Verkehrsfluss – wenn sie in den richtigen Straßen angelegt werden.

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Ex-ADFC-Vorsitzende soll Radverkehr in Hamburg koordinieren

Die ehemalige ADFC-Landesvorsitzende Kirsten Pfaue soll ab Oktober in der Verkehrsbehörde den geplanten Ausbau des Radverkehrs koordinieren. Zuspruch kommt von der Linken – Kritik von der CDU. Unterdessen wurde bekannt, dass die Radwegpläne auf dem Ring 3 in Osdorf offenbar abgespeckt wurden.

Radspur in der Grindelallee in Hamburg

Slalomfahrt: Stadt baut neue Radwege in der Grindeallee

Seit vergangener Woche baut Hamburg die Radwege in der Grindeallee aus. Allerdings: Statt durchgehender Radfahrstreifen auf der Straße sollen die Fahrradfahrer abschnittsweise immer wieder auf die Bürgersteige gezwungen werden, wo die alten Radwege modernisiert und verbreitert werden. Der Grund für die Slalomfahrt ist die Sorge vor wegfallenden Parkplätzen.

Radfahrer an der Universität/Staatsbibliothek in Hamburg

Siemersplatz: Diese Fahrradrampe darf nicht benutzt werden

Seit dem Umbau des Siemersplatzes vor anderthalb Jahren gibt es in der Vogt-Wells-Straße eine Fahrrad-Rampe, die Radfahrer vom Bürgersteig direkt auf die vielbefahrene Straße führt. Aber: Die Benutzung ist laut Polizei verboten. Offenbar wird seit vier Jahren auf die Neuprogrammierung einer Ampel gewartet.

Neuer Fahrradweg in Hamburg-Wilhelmsburg

Das hat Hamburg seit 2013 für den Radverkehr getan

Mehr Radwege, mehr Stellplätze, mehr StadtRäder: Hamburg will den Fahrradverkehr in Hamburg in den nächsten Jahren deutlich schneller und umfassender ausbauen als bisher. Gestern zog der rot-grüne Senat schon einmal eine Bilanz der vergangenen zwei Jahre und stellte seinen “Fortschrittsbericht 2015” vor.

Regelmäßig ist der Fahrrad-Schutzstreifen im Mühlenkamp wegen Falschparkern unbenutzbar (25.3.2017)

Radweg-Blockierer im Mühlenkamp: Situation soll sich bessern

Seit einem Monat gibt es im Mühlenkamp zwei neue Fahrrad-Schutzstreifen – aber: Radfahrer können sie oft gar nicht benutzen. Zahlreiche Falschparker blockieren die neuen Spuren. Allein in den ersten beiden Juni-Wochen wurden 14 Wagen abgeschleppt. Jetzt soll sich die Situation bessern.

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Zahl der Radfahrer in drei Jahren um 50 Prozent gestiegen

Die Zahl der Radfahrer in Hamburg ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Im vergangenen Jahr wurden an den 38 “Fahrradpegel”-Messstationen im Stadtgebiet durchschnittlich 52.200 Fahrradfahrer pro Tag gezählt. Im Jahr 2011 waren es noch 35.500. Das entspricht einem Plus von fast 50 Prozent in nur drei Jahren.