
Das sind die wichtigsten Mobilitäts-News der Woche in Hamburg: Schärfere Regeln für E-Scooter, immer weniger Autoverkehr, Anwohner-Ärger wegen zwei Verkehrsprojekten und steigende Fahrpreise in Schleswig-Holstein.

Außerdem: Zahl der Verkehrstoten in Hamburg ist deutlich gestiegen, umstrittener Brücken-Abriss hat begonnen und ein großes HVV-Verkehrsunternehmen gibt sich einen neuen Namen. Hier sind die wichtigsten Nachrichten der Woche zu Mobilität in Hamburg und Region.

Im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten soll die anstehende HVV-Preiserhöhung gering ausfallen. Sehen Sie hier im Überblick alle neuen Ticketpreise, welche umstrittene Fahrkarte der HVV abschaffen will und was sich ändert, wenn Sie jemanden zum Zug bringen wollen.

Es war zu erwarten: Zum Jahreswechsel will der HVV seine Ticketpreise saftig erhöhen – und zwar um durchschnittlich 3,2 Prozent. So einen großen Preisanstieg gab es zuletzt im Jahr 2014. Sehen Sie hier alle neuen Fahrkartenpreise im Detail.

HVV-Chefin Anna-Theresa Korbutt im Interview darüber, welche radikalen Vereinfachungen sie im HVV-Tarif mithilfe des 49-Euro-Ticket anschieben will, was sich für Abo-Kunden alles ändern soll und warum es aus ihrer Sicht viele Verkehrsverbünde in Deutschland bald nicht mehr braucht.

Wie kann die Politik Mobilität in Hamburg sozialer machen? Warum fahren Geringverdiener so wenig Fahrrad und ist das 9-Euro-Ticket für finanziell arme Menschen wirklich eine gute Lösung? Teil 2 unseres Interviews mit Prof. Carsten Gertz von der TU über unsoziale Mobilität und Maßnahmen dagegen.

Viele Menschen in Armut können sich Fahrten mit dem HVV nicht leisten – trotz Sozialrabatt. Das hat eine neue Studie der TU Hamburg ergeben. Interview mit Projektleiter Prof. Carsten Gertz über Lösungsmöglichkeiten und in welchen Stadtteilen Geringverdiener mit einer unterdurchschnittlichen HVV-Anbindung leben.

Zugausfälle, Verspätungen und Wellen, die die Fensterscheiben einer Hafenfähre eindrücken: Zwei Orkantiefs haben Hamburgs Nahverkehr fest im Griff und der nächste Sturm steht schon an. Außerdem sind laut Unfallstatistik Hamburgs Straßen relativ sicher und die Linke fordert günstigere HVV-Preise. Das war diese Woche im Hamburger Mobilitätssektor los.

Die ersten Haltestellennamen für die künftige U5 stehen fest, die S-Bahn hat einen neuen Museumszug, der HVV bessert nach Kritik seine App nach und Schüler- und Azubis in Niedersachsen fahren künftig besonders günstig. Das war diese Woche im Hamburger Nahverkehr wichtig.

Vor allem Monatskarten sind beim HVV richtig teuer, dennoch braucht der Verbund 200 Millionen Euro mehr, Zahl der Elektrobusse bei der Hochbahn ist noch gering und 1.000 Menschen fuhren in Bergedorf mit autonomen VHH-Bussen. Das war diese Woche im Hamburger Nahverkehr los.

Auch wenn die Mobilitätswende den ÖPNV attraktiver machen soll: Der HVV will zum Jahreswechsel schon wieder seine ohnehin teuren Preise weiter erhöhen. So sehen die neuen Preise für alle Tickets im Detail aus. Außerdem hat der Verbund ein neues Angebot für Menschen im Homeoffice gestartet, das sich allerdings längst nicht für jeden lohnt.

„Der öffentliche Verkehr nutzt nicht viel, wenn er immer teurer wird und dadurch Fahrgäste abschreckt.“ Politikberater und Verkehrsexperte Bernhard Knierim kritisiert geplante Fahrpreiserhöhungen und rät im Interview zu Alternativen.

Analyse zur geplanten HVV-Preiserhöhung ab Januar 2021: Welche Tickets besonders teuer werden, wer Geld sparen kann und welche neue Strategie bei Großkunden-Abos gefahren wird.

Der HVV will seine Fahrkartenpreise trotz Mehrwertsteuersenkung nicht direkt reduzieren. Stattdessen soll es Rabatte und Zusatzleistungen geben. Lesen Sie hier, welche Kundengruppen davon profitieren dürften und welche eher nicht.

NahverkehrHAMBURG-Umfrage unter zwölf Mobilitätsdienstleistern zeigt: Die meisten Anbieter behalten die neue Steuerersparnis für sich. Das sind die Begründungen.

Hamburger Verkehrsforscher Prof. Wolfgang Maennig empfiehlt dem HVV Kombi-Angebote mit anderen Mobilitätsanbietern, um Fahrgastzahl nach Corona-Krise anzukurbeln. ÖPNV-Fahrten müssten bequemer werden.

Eine neue Radspur in der HafenCity, „Signal“ für eine mögliche U4-Verlängerung und irgendwann ein kostenfreies Schülerticket. So sieht die neue rot-grüne-Verkehrspolitik in Hamburg aus.

Auswertung des Wahl-o-Mat ergibt: Die meisten Parteien, die zur Bürgerschaftswahl antreten, sind für eine Stadtbahn, mehr autofreie Zonen und eine Bevorzugung des Radverkehrs vor Autos.

Kurz vor der Bürgerschaftswahl hat der rot-grüne Senat ein 360-Euro-Jahresticket für Azubis präsentiert. Doch die Karte gibt es nicht automatisch und die Beantragung ist kompliziert.