
Die Volksinitiative gegen das Busbeschleunigungsprogramm der Stadt Hamburg ist erfolgreich gewesen. Das hat der Senat gestern anerkannt. Demnach hat die Prüfung der am 12. Dezember eingereichten Unterschriftenlisten ergeben, dass die erforderliche Mindestanzahl von 10.000 gültigen Unterschriften erreicht wurde.

Die Buslinie 109 von der Innenstadt nach Alsterdorf ist ab sofort eine Innovationslinie. Die Hochbahn will dort zusammen mit der Fahrzeugindustrie konzentriert neue Antriebstechnologien testen, vergleichen und bewerten. Gestern fiel der Startschuss.

Die Volksinitiative gegen das Busbeschleunigungsprogramm des Senats hat innerhalb weniger Wochen knapp 21.000 Unterschriften gesammelt – deutlich mehr als nötig. Allerdings: Der Weg bis zu einem Volksentscheid ist noch lang und könnte erst zu Ende sein, wenn der größte Teil des Bus-Ausbauprogramms bereits fertig ist.

Die Mehrheit der Hamburger lehnt offenbar das Busbeschleunigungsprogramm des SPD-Senats ab. Das hat eine NDR-Umfrage zwei Monate vor der Bürgerschaftswahl ergeben. Erstaunlich: Die meisten Anhänger des Programms sind Grünen-Wähler. Im SPD-Lager halten sich Gegner und Befürworter die Waage.

Knapp 27 Millionen Euro wird die Beschleunigung der Metrobuslinie M5 zwischen der Innenstadt und Burgwedel am Ende kosten – deutlich weniger als ursprünglich veranschlagt. Vor Baubeginn hatte der Senat die Summe noch auf rund 40 Millionen Euro geschätzt.

Rund 200 Bürger haben gestern Abend mit Verkehrspolitikern der Hamburgischen Bürgerschaft über das umstrittene Busbeschleunigungsprogramm diskutiert. Dabei ging es hauptsächlich um das Thema Bürgerbeteiligung. Rückendeckung bekommt die Busoptimierung vom ADAC.

Die vor sechs Wochen gestartete Volksinitiative gegen das Busbeschleunigungsprogramm in Hamburg hat offenbar die nötigen 10.000 Unterschriften zusammen.

Positive Bilanz für Hamburgs ersten reinen Elektrobus. Die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) sind nach dem ersten Betriebsmonat in Blankenese sehr zufrieden. Die Akkutechnik funktioniert gut – einzelne Mängel gibt es bei der Innenausstattung. Dort soll jetzt nachgebessert werden.

Die fertige Busbeschleunigung auf der Metrobuslinie M5 stößt in Politik und bei den NahverkehrHAMBURG-Lesern auf unterschiedliche Reaktionen. Die einen bezweifeln die eingesparten sechs Minuten Fahrzeit – die anderen halten die dafür verbauten 27 Millionen Euro für eine lohnende Investition. Eine Auswahl aus Meinungen und Kommentaren.

Nach zwei Jahren Bauzeit ist die am stärksten belastete Buslinie Hamburgs um sechs Minuten schneller. Heute stellten Verkehrssenator Horch und Hochbahnchef Elste die beschleunigte Metrobuslinie M5 der Öffentlichkeit vor. 27 Millionen Euro haben die Arbeiten gekostet.

Die Hochbahn hat heute einen neuen Hybrid-Batteriebus präsentiert, der bis zu sieben Kilometer rein elektrisch fahren kann. Aufgeladen wird der Akku über einen Stromabnehmer auf dem Dach. Ab Dezember soll das Volvo-Fahrzeug regelmäßig auf der Linie 109 zwischen der Innenstadt und Alsterdorf fahren.

Hamburg ist heute offiziell ins Elektrobus-Zeitalter gestartet. Seit dem Vormittag fährt der erste rein batteriebetriebene E-Bus in der Metropolregion planmäßig durch das Treppenviertel von Blankenese. An Bord der Premierenfahrt: Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz. Die neue „Bergziege“ ist so leise, dass sie mit einer Glocke auf sich aufmerksam machen muss.

Seit gestern wird die Feldstraße im Zuge des Busbeschleunigungsprogramms umgebaut – im kommenden Frühjahr folgt die Umgestaltung des Neuen Pferdemarktes (hier alle Umbaupläne ansehen). Neue Visualisierungen zeigen jetzt, wie der Straßenraum dort in Zukunft aussehen wird.

Heute starten die Busbeschleunigungsarbeiten in der Feldstraße. Die Busse halten künftig noch näher an der U-Bahn. Im kommenden Frühjahr soll dann der benachbarte Neue Pferdemarkt komplett umgekrempelt werden. Der eigentliche Gewinner dabei sind die Radfahrer: Noch nie wurde Ihnen so viel zusätzlicher Platz eingeräumt, wie dort.

Vier Monate vor der Bürgerschaftswahl gerät das Busbeschleunigungsprogramm des SPD-Senats immer mehr unter die Räder des Wahlkampfes. Die CDU beantragte gestern eine vorläufige Haushaltssperre für das ÖPNV-Projekt – was einem Stopp gleichkommen würde.

Die Sternschanze soll einen besseren HVV-Anschluss bekommen. Ab voraussichtlich Dezember 2015 soll die Metrobuslinie 6 nicht mehr zur Feldstraße sondern weiter bis zum Bahnhof Sternschanze fahren. Allerdings: Eine endgültige Entscheidung gibt es noch nicht und die Verlängerung kommt erst einmal auch nur für zwei Jahre auf Probe, denn der neue Linienweg ist schwierig.

Die Hochbahn vergrößert ihre Hybridbus-Flotte und stellt in diesen Tagen 27 neue dieselelektrische Fahrzeuge von Volvo in Dienst – darunter 15 Gelenk- und 12 Solobusse.

Der Hamburger Senat packt die nächsten Baustellen für sein Busbeschleunigungsprogramm an. Ab heute wird im Zuge der Metrobuslinie 6 in der Lange Reihe und im Mühlenkamp gebaut. Beide Straßen werden für mehrere Wochen komplett gesperrt.

Die im Zuge des Busbeschleunigungsprogramms verlegte Haltestelle Gerichtstraße in Altona wird zurückverlegt. Ab Ende Oktober sollen die Busse der Linien 15, 20, 25 und 183 wieder vor dem Amtsgericht halten.

Das Busbeschleunigungsprogramm des Senats kommt nur langsam voran. Zur Halbzeit der Ausbaustufe A sind gerade erst 28 Prozent der Maßnahmen fertig. NahverkehrHAMBURG macht den Detail-Check und zeigt, wie weit die Arbeiten auf den einzelnen Metrobuslinien sind.

Im Hamburger Busverkehr hat das Elektrozeitalter begonnen. Seit einigen Tagen besitzen die VHH als erstes Verkehrsunternehmen der Hansestadt einen E-Bus, der rein mit Batteriekraft fährt. Ende Oktober soll das Fahrzeug offiziell in Betrieb gehen.